Aktuelles

4. Juli 2021 - Corona-Impfung

 

Liebe Patienten,

Vorab: Da sich das Wissen zur Corona-Pandemie täglich erneuert – teils auch um 180 Grad dreht – können wir Ihnen immer nur den heutigen Stand mitteilen!

 

Zu den Ereignissen der neuen Empfehlungen zur Corona-Impfungen möchten wir Ihnen folgendes schreiben:

 

Am 1.7. hat die Ständige Impfkommission geschrieben, dass bei der Erstimpfung mit einem Vektorimpfstoff (wie von AstraZeneca) eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (wie von Biontech oder Moderna) erfolgen kann und eine beachtliche Wirkung zeigt gegen die Delta-Variante.

Die Empfehlung beruht auf erste Ergebnisse einer Studie mit 830 Probanden. Dabei wurden bisher Daten veröffentlicht für einen Vergleich der Impfwirkung Astra plus Astra mit Impfabstand von vier Wochen und Astra plus Biontech mit Impfabstand von 4 Wochen. Die „Mischimpfung“ zeigte sich überlegen.

 

Ein Vergleich zu Astra plus Astra mit Impfabstand von 9-12 Wochen wird dort nicht beschrieben, vermutlich würde dieser verlängerte Impfabstand im Vergleich bessere Ergebnisse zeigen, wenn man berücksichtigt, dass Astra plus Astra mit Impfabstand 9-12 Wochen deutlich wirksamer ist als mit Impfabstand von nur 4 Wochen. Bisher wurde auch in anderen Studien eine sehr gute Wirkung von Astra plus Astra mit Impfabstand von 9-12 Wochen gegen die Delta-Variante beobachtet. Aus diesen Gründen haben wir in unserer Praxis auch stets auf einen verkürzten Impfabstand unter 9 Wochen von Astra plus Astra verzichtet.

 

Wir können nun alle gut verstehen, die eine „Mischimpfung“ wünschen, wer bei uns eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhielt kann bezüglich der Zweitimpfung nun wählen. Wer andernorts (im Impfzentrum, anderen Praxen, Betriebsarzt) geimpft wurde, muss wissen, dass die KV Hessen sagt, es solle primär die Zweitimpfung auch dort erfolgen, wo die Erstimpfung durchgeführt wurde. Es ist auch organisatorisch bedingt: Wir bestellen jede Woche den Impfstoff neu, dabei wird strikt zwischen Bestellungen für Erstimpfungen und Zweitimpfungen getrennt. Wir können also leider nicht einfach mal so eben nebenbei Zweitimpfungen organisieren und garantiert erhalten, wenn die Erstimpfung andernorts erfolgte.

 

Zu dieser Situation hat der BUND, die KV Hessen leider noch keine klare Stellung bezogen. Wir hoffen, dass sich dies ändern wird. Weiter sehen wir primär unsere Aufgabe darin, möglichst vielen Menschen eine Erstimpfung zu ermöglich und die hausärztliche Versorgung zu sichern.

Noch ein paar Worte: unsere Mitarbeiterinnen an der Anmeldung und am Telefon haben die Anweisungen erhalten, bei diesem Thema auf unsere Internetseite oder unsere Email-Adresse zu verweisen, weil die Gespräche dazu sehr zeitaufwendig geworden sind und Informationen sich oftmals sehr rasch ändern können. Bei Fragen zur Corona-Pandemie bzw. Corona-Impfung machen Sie bitte einen Termin bei einer unserer Ärztinnen oder unserem Arzt oder schreiben eine E-Mail an:

 

corona@hausarzt-schwalbach.de

 

Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir nicht innerhalb des gleichen Tages antworten können.

 

Ihr Praxisteam

 

 

14. Juni 2021 - elektronischer Impfausweis

Liebe Patienten,

Derzeit geht das Thema digitaler Impfausweis in den Medien um, sobald die Möglichkeit besteht, diesen bei uns erstellen zu lassen, werden wir es auf der Internetseite veröffentlichen. Aktuell gibt es über die offiziellen Stellen dazu noch keine konkreten Angaben und technische Mittel diesen zu erstellen, wie es vorgesehen ist.

Dies alles wird über die jeweilige Praxisverwaltungssoftware integriert und liegt leider nicht in unserer Hand. Über die dazugehörige App können Sie sich hier informieren:

 

https://digitaler-impfnachweis-app.de/

 

Sie können sich den digitalen Impfausweis an Apotheken erstellen lassen, bei welchen dies in Schwalbach uns Umgebung möglich ist, sehen Sie hier:

 

Apothekensuche | Mein Apothekenmanager (mein-apothekenmanager.de)

 

3. Juni 2021 - Liste für Corona-Impfung

 

Liebe Patienten,

 

ab sofort ist es wieder möglich, sich auf eine Liste für die Corona-Impfung setzen zu lassen.

 

Dies gilt nur für Patienten, die aktuell bei uns in hausärztlicher Betreuung sind und mindestens 12 Jahre alt sind.

 

Bitte schreiben Sie dazu eine Mail an:

corona@hausarzt-schwalbach.de

 

Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Vornamen und Nachnamen und besonders das Geburtsdatum an. Zudem unbedingt eine Telefonnummer, unter der wir Sie erreichen können.

 

Sie erhalten einen Autoresponder-Mail, aber keine erneute Bestätigungsmail.

 

Falls Sie für sich einen bestimmten Impfstoff nicht wollen, teilen Sie uns dies bitte ebenfalls mit, derzeit werden hausärztliche Praxen mit Impfstoffen von Biontech, AstraZeneca und Johnson&Johnson beliefert.

 

Die Aufhebung der Priorisierung durch die Politik heißt leider nicht, dass nun genug Impfstoff für alle da ist. Im Gegenteil, bedingt durch Zweitimpfungen und die Verteilung der Impfstoffe auch auf die niedergelassenen Spezialisten und Betriebsärzte werden derzeit kaum Impfstoffe für Erstimpfungen geliefert.

 

Wir bestellen wöchentlich Impfstoffe und erfahren erst wirklich in der Woche darauf, was wirklich kommt, dies ändert sich jede Woche und ist jedes Mal wieder wie ein Überraschungsei.

 

Wir können Ihnen also nicht sagen, wann Sie drankommen, es nicht mal abschätzen, da die Nachfrage groß ist, aber die Lieferung absolut unklar bleibt.

 

Wir möchten also darum bitten nicht stetig nachzufragen, dies kostet leider bei zahlreichen Nachfragen am Tage sehr viel Zeit, die uns dann für andere Tätigkeiten fehlen.

 

Ebenso ist es enorm wichtig, dass Sie sich wieder bei uns abmelden, wenn Sie anderswo einen Impftermin erhalten haben sollten – damit die Liste stetig aktuell bleiben kann. Es bedeutet fürs uns viel Arbeit, Menschen aus unserer Liste für eine Impfung zu kontaktieren, nur um zu erfahren, dass sie dann schon eine Impfung hatten. Diese Zeit fehlt wieder.

 

Besonders möchten wir darauf hinweisen, dass Unhöflichkeit, eindringliches Fordern, Beschimpfungen bei uns nicht zum Ziel führt – im Gegenteil.

 

Schließlich ist die reguläre hausärztliche Versorgung bei Krankheit und zur Vorsorge unser Hauptanliegen. Wichtig ist der Schutz von alten Menschen und Menschen mit chronischer Erkrankung und regelmäßiger Medikamenteneinnahme.

 

Diese Nachricht wird laufen aktualisiert. Bei Fragen schreiben Sie bitte lieber eine E-Mail, um die Anmeldung in der Praxis und unser Telefon zu entlasten.

 

Vielen Dank

 

Ihr Praxisteam

 

 

8. Mai 2021 - Impfabstand Astra-Impfung

Liebe Patienten,

Wir wissen um die Diskussion, den Impfabstand von der Astra Impfung auf vier Wochen zu verkürzen, nach heutigem medizinischen Wissen raten wir davon ab, da ein Vierwochenintervall einen Schutz um 55% und ein Intervall von 12 Wochen ca 80% ergeben kann. Wir werden weiter recherchieren nach neuen Erkenntnissen und gegebenenfalls die eigene Empfehlung anpassen. Sehen Sie bitte die kommenden Tage davon ab, bei uns anzufragen, ob wir schon nach vier Wochen impfen. Ein Zeitraum zwischen 8-12 Wochen ist derzeit in Diskussion und hoffentlicht auch bald kommen dazu mehr Aussagen vom RKI und der Stiko. Neue Informationen werden wieder auf dieser Seite veröffentlicht.

 

3. Mai 2021 - Anmeldepause zur Corona-Impfung

 

Liebe Patienten,

Derzeit ist die Anmeldung zur Corona-Impfung aufgrund hoher Nachfrage pausiert. Dies hat mehrere Gründe. Unter anderem:

 

- die allgemeine hausärztliche Versorgung darf nicht unter dem Corona-Impfthema leiden. Es gibt zahlreiche erkrankte Menschen, um die wir uns kümmern möchten, das Impfen ist nur ein Teil unserer Tätigkeit.

 

- wir müssen und werden uns an Vorgaben halten, wie Priorisierung (auch wenn wir sie nicht erfunden haben und nicht immer nachvollziehen können), oder wie Abstände zwischen Erst- und Zweitimpfung. In Wochen der Zweitimpfung wird es nicht einfach sein, auch noch zahlreiche Erstimpfungen einzubauen. Der nur einmal zu gebende Impfstoff von Johnson wird derzeit in hausärztlichen Praxen in Hessen nicht angeboten. Die Abstände zwischen den Impfungen liegen von Biontech bei 6 und von AstraZeneca bei 12 Wochen, weil dann nach derzeitigen Erkenntnissen der derzeitig bestmöglich Schutz erreicht wird. Und zugleich möglichst viele Erstimpfungen ermöglicht werden.  

 

- es ist ein enormer Aufwand Reihenfolgen zu eruieren, zur Impfung einzuladen - da dann doch immer wieder schon Impfungen andernorts erfolgt sind - die Impfzeiträume zu organisieren und durchzuführen neben der regulären Sprechstunde.

 

- die Anfragen zur Impfung und besonders die Nachfragen, wann endlich jemand dran kommt, nehmen Zeit in Anspruch, die wir auch vorher kaum hatten. 

 

- auch wenn nun Gruppe 3 freigegeben wurde. Wir impfen auch noch zahlreiche Menschen in Gruppe 1 und 2. Innerhalb der Priorisierungsgruppen gibt es unterschiedlich schwere Erkrankungen: ein 69jähriger Mensch mit Diabetes und Herzerkrankung ist in der Gruppe 3 genauso wie ein 25jähriger mit Asthma und Spray bei Bedarf. Wir versuchen auch dort je nach Schweregrad zu verteilen.

 

- wir können aufgrund der Gesamtsituation derzeit nur von Tag zu Tag planen, da immerzu Neuigkeiten vom Gesetzgeber und Kassenärztlicher Vereinigung kommen, welcher Impfstoff zu bestellen ist, zumeist wissen wir nur wenige Tage vor den Impfterminen, welcher Impfstoff kommt und wie viel davon. Wie es in der darauffolgenden Woche aussieht ist stets unklar. Wir möchten also keine falschen Versprechungen machen. 

 

- da nun bald Spezialisten und Betriebsärzte ebenfalls impfen, hoffen wir, dass wir bald die Impfliste wieder öffnen und dann sogar sehr rasch einladen können.

 

Wir werden diese Seite immer wieder aktualisieren. Wir danken für Ihre Geduld und Verständnis und danken sehr für jedes freundliche Wort und verstehen auch mal das wütende Wort. Die Situation geht uns genauso zu Herzen wie Ihnen.

 

 

 

26.April. 2021 - Corona-Impf Attest

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

 

Bei Anfragen zum Corona-Impf-Attest haben wir eine Emailadresse eingerichtet:

 

attest@hausarzt-schwalbach.de

 

Aufgrund der vielen Anfragen und da wir alle Atteste erstellen und prüfen müssen, können wir nicht garantieren, dass das Attest am Folgetag der Bestellung bereit zum Abholen ist. Wir denken aber, dass es in der Regel klappen wird, und Sie es dann einmal ohne Nachfrage abholen können. Wir würden Sie dazu nicht nochmal extra benachrichtigen.

 

Falls das Attest sehr rasch aufgrund eines Impftermins am Folgetag schon benötigt wird, schreiben Sie uns dies bitte zusätzlich und schreiben Sie uns bitte auch den Grund des Attestes, da uns nicht immer alle Daten der Spezialisten vorliegen. Wenn Sie das Gewicht angeben, bitten wir nicht nur um den BMI, sondern um Körpergröße und Gewicht selbst.

 

mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Praxisteam

 

 

 

 

8. April 2021 - Anmeldung Corona-Impfung

 

Liebe Patienten,

In den letzten Tagen wurden wir mit Anfragen - per Mail, Telefon und persönlich vor Ort - bestürmt. Wir versuchen, neben der regulären hausärztlichen Tätigkeit, alles zu sortieren nach der gängigen Priorisierung. Es gibt zahlreiche Hausbesuchspatienten, die nicht in ein Impfzentrum kommen können und seit Monaten vergeblich warten auf „mobile Impfteams“. 

Leider bekommen wir aber nur eine Handvoll (wortwörtlich!) Impfstoff in der kommenden Zeit - es soll mehr werden. Wir wissen am Bestelltag leider nicht, wieviel wir in der Folgewoche bekommen und auch nicht welchen Impfstoff, deshalb erfolgen unsere Einladungen zur Impfung leider sehr kurzfristig zunächst. Wir bitten auch um Verständnis, jede Entscheidung, wer als nächstes geimpft werden soll, fällt uns ziemlich schwer und geht zu Herzen. Sonst würden wir diesen Text nicht jetzt in diesem Moment mitten in der Nacht um 2:26 Uhr schreiben. 

 

Im Gegensatz zu den Impfzentren leisten wir zudem die Hausärztliche Versorgung und das nicht nur nebenbei.

 

Wir haben auf unserer Internetseite noch einmal eine Seite einrichten mit Links zum Herunterladen der Aufklärung und unseren Ideen zum Impfablauf in der Praxis selbst. Eine letzte Bitte, unsere Mitarbeiterinnen am Telefon und der Anmeldung leisten derzeit übermenschliches - haben Sie bitte Verständnis, wenn auch wir mal kurz angebunden wirken oder der Ton mal genervt klingen mag - die Umstände fordern viel Kraft und wir sind auch nur Menschen.  

 

 

2. März 2021 - Attest für Corona-Impfung 

 

Liebe Patienten,

 

unten stehend ein aktualisierte Version mit Informationen zur Impfreihenfolge:

 

Mittlerweile sind in Hessen Informationen zum Attest für die Corona-Impfung von der Seite der KV Hessen veröffentlicht worden. Dabei wird unterschieden zwischen hoher (Gruppe 2) und erhöhter (Gruppe 3) Priorität. Untenstehend finden Sie Krankheiten, die einer der Prioritäten zugeordnet werden. Zudem spielt das Alter eine Rolle, wer also 70 Jahre oder älter ist, gehört automatisch zu Gruppe 2 und benötigt kein zusätzliches Attest derzeit. Wer 60 Jahre oder älter ist, gehört automatisch zu Gruppe 3 und würde ein Attest nur gebrauchen, wenn untenstehende Gründe/Erkrankungen zutreffen, um dann in die Gruppe 2 zu kommen. Entscheidend ist für alle Menschen unter 60 Jahren, dass Sie durch ein Attest bei Vorliegen untenstehender Gründe/Erkrankungen in die jeweilige Gruppe 2 bzw. 3 rücken würden. 

  

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne. Haben Sie bitte Verständnis, dass wir nur Atteste für Patienten ausstellen können, die wir auch kennen bzw. hausärztlich versorgen. 

 

Beachten Sie bitte auch: uns ist nicht immer jede Diagnose bekannt, wenn beispielsweise keine stetige Behandlung erforderlich ist oder bisher nur bei Spezialisten Diagnostik und Behandlung erfolgte. Wir bekommen leider nicht immer von anderen automatisch Spezialistenberichte/-diagnosen übermittelt. 

 

Daher macht es Sinn uns gesondert dann den Grund bzw. die Erkrankung zu nennen.

 

 

Zu Patienten mit hoher Priorität gehören:
  • Personen im ab 70 Jahren (kein Attest nötig)
  • Personen mit Trisomie 21
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung
  • Personen nach einer Organtransplantation
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40)
  • Personen mit Diabetes mellitus (HbA1c > 7,5%)
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung
  • Personen mit Leberzirrhose oder anderer chronischer Lebererkrankung
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen schweren Lungenerkrankung
  • Personen mit (aktiver) Krebserkrankung (- nicht länger als 5 Jahre in Remission)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht,

 

Zu Patienten mit einer erhöhten Priorität gehören:

  • Personen ab 60 Jahren (kein Attest nötig)
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30)
  • Personen mit Diabetes mellitus (HbA1c > 7,5%)
  • Personen mit Immundefizienz / HIV-Infektion
  • Personen mit einer länger als 5 Jahre nicht mehr behandelten Krebserkrankung 
  • Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertension
  • Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen / Schlaganfall
  • Personen mit Asthma bronchiale
  • Personen mit Autoimmunerkrankungen oder rheumatischen Erkrankungen
  • Personen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

Wir dürfen von der Internetseite der KV Hessen zitieren:

 

 

"Ärzte können das Attest bei Patienten mit hoher oder erhöhter Priorität ausstellen. Nach der CoronaImpfV benötigen Patienten mit Vorerkrankungen der Priorisierungsstufen zwei und drei (hohe beziehungsweise erhöhte Priorität) ein ärztliches Attest, damit sie ihren Anspruch auf eine vorrangige Impfung nachweisen können. Dies ist immer dann der Fall, wenn der Betreffende nicht schon aufgrund seines Alters bevorzugt Anspruch hat in den Priorisierungsgruppen zwei ab 70 Jahre oder drei ab 60 Jahre. Hier kann der Nachweis über den Personalausweis erfolgen. Ärzte, die ihren Patienten künftig ein Attest über Vorerkrankungen als Anspruchsnachweis für eine vorrangige Corona-Schutzimpfung ausstellen, müssen keine Details angeben. Eine formlose Bescheinigung, dass eine entsprechende Erkrankung besteht, ist ausreichend. Es reicht also aus, dass Ärzte Patienten bescheinigen, dass eine Erkrankung im Sinne von Paragraf 3 Ziffer 2 beziehungsweise von Paragraf 4 Ziffer 2 der Impfverordnung vorliegt. In den beiden Paragrafen sind die Krankheiten aufgeführt, bei denen eine Impfung prioritär erfolgen sollte." Zitatende.

(Quelle mit letztem Zugriff vom 2.3.21: 

https://www.kvhessen.de/abrechnung-ebm/coronaimfpv/)

Der hier von uns oben verfasste Text ist letztlich ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit, sondern ein Versuch der Erklärung.

Ihr Praxisteam

 

 

30. September 2020 - Aktuelle Informationen zur Grippe Impfung

Liebe Patienten,

wir möchten aufgrund zahlreicher Fragen noch die Information veröffentlichen:

 

- Wenn Sie privat versichert sind, dann würden Sie ein Rezept für den Grippeimpfstoff bei uns anfragen, damit können Sie dann individuell den Impfstoff aus der Apotheke besorgen und bei uns je nach Rücksprache impfen lassen. Für alle gesetzlich versicherten Patienten gibt es ein eigenes Praxiskontingent.

 

- Da wir den Grippe-Impfstoff nicht in großen Mengen insgesamt auf einmal bekommen haben, kann es je nach Lieferung immer mal wieder zu Engpässen unserer Vorräte kommen, wir sind da abhängig von den Bedingungen der Apothekenbelieferung. Bitte haben Sie daher Verständnis, wenn der Impfstoff vorübergehend nicht vorrätig sein sollte.

Ihr Praxisteam

 

21. September 2020 - Impfung gegen die Grippe

Liebe Patienten,

dieses Jahr ist die Nachfrage nach der Impfung gegen die Grippe für uns spürbar erhöht. Regulär war bei uns es sonst möglich jederzeit zwischendurch zur Impfung zu erscheinen, dieses Jahr müssen wir wegen erhöhter Nachfrage und der Corona-Abstandsregeln Ihnen anderen Möglichkeiten bieten. Daher werden wir

 

ab 30.9. jeden Mittwochnachmittag 15-17 Uhr

 

freihalten, um die Impfung gegen Grippe durchzuführen. Eine offizielle Anmeldung ist dafür derzeit leider vorgesehen, da wir Ihnen dann auch sagen können, ob derzeit Impfstoff vorrätig ist

Sollten Sie in der kommenden Zeit einen regulären Termin haben, sprechen Sie uns an und wir werden versuchen, die Impfung dann auch zu diesem Termin zusätzlich durchzuführen, wenn keine gesundheitlichen Gründe dagegen sprechen sollten.

Natürlich wollen wir auch andere Impfmöglichkeiten einplanen bzw. Einzeltermine ausmachen für die Impfung gegen Grippe, wenn es bei Ihnen anders nicht klappt, sprechen Sie uns da im Einzelfall an. 

Eine andere Frage, die wir uns dabei auch stellen sollten: Möchte/muss ich mich überhaupt impfen lassen? Da möchten wir die KV Hessen zitieren:

 

"Gemäß den Empfehlungen der STIKO und der Schutzimpfungs-Richtlinie des G-BA ist die Grippeschutzimpfung als Standardimpfung bei Personen ab 60 Jahre und als Indikationsimpfung insbesondere für folgende Gruppen vorgesehen:

  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens, beispielsweise:
    • chronische Herz-Kreislauf-, Leber-, Nieren- oder Stoffwechselkrankheiten,
    • chronische Krankheiten der Atmungsorgane,
    • HIV-Infektion,
    • chronische neurologische Grundkrankheiten wie Multiple Sklerose mit durch Infektionen getriggerten Schüben sowie
    • vergleichbar schwere chronische neurologische Erkrankungen, die zu respiratorischen Einschränkungen führen können
  • Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel (bei erhöhtem Risiko infolge eines Grundleidens ab erstem Schwangerschaftsdrittel)
  • Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen
  • Personen, die als mögliche Infektionsquelle im selben Haushalt lebende
    oder von ihnen betreute Risikopersonen gefährden könnten

Beruflich bedingte Indikationen zur Impfung aufgrund erhöhter Gefährdung liegen zum Beispiel bei Personen mit viel Publikumsverkehr und beim medizinischen Personal vor.

Sollten alle Kinder in der Grippesaison 2020/2021 geimpft werden?
Der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) sprach sich Ende August in einem Interview mit der Welt am Sonntag für eine generelle Impfung aller Kinder aus. Auch Bundesgesundheitsminister Spahn äußerte sich in der gleichen Zeitung zustimmend. Im Gegensatz hierzu sieht die STIKO auf Basis der aktuellen Datenlage keinen erhöhten gesamtgesellschaftlichen Nutzen durch eine generelle Grippeschutzimpfung von Kindern. Vielmehr empfiehlt sie ein risikobasiertes Vorgehen und damit eine Impfung der Kinder mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens."

 

- Zitat Ende der KV Hessen 

  

22. März 2020 - Erreichbarkeit unserer Praxis

Liebe Patienten,

unsere Praxis ist wie gewohnt zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar. Bitte kommen Sie bei einem Infekt nicht einfach so vorbei, sondern kontaktieren Sie uns telefonisch, ggf. wenn Sie einfach nicht durchkommen per E-Mail. Auch bei anderen Fragestellungen ist ggf. eine telefonische Vorabklärung wie wir dann weiter verfahren möglich.  

 

 

 

28. Februar 2020 - Informationen zum Corona-Virus

Liebe Patienten,

aufgrund des Corona-Virus bitten wir derzeit alle mit Infekten (der Luftwege) uns vorab telefonisch anzurufen und nicht einfach so in die Praxis zu kommen. Teilen Sie uns Ihre Telefonnummer mit, dann wird so bald wie möglich von ärztlicher Seite zurückgerufen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Da die Informationen zum Virus fast täglich erneuert werden können wir auch nur den aktuellen Stand wiedergeben. 

Wir richten uns dabei nach den Vorgaben der Fachgesellschaften, insbesondere der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM), da diese die Situation in der  Hausarztpraxis am ehesten berücksichtigt.

Weitere Informationen der DEGAM für Patienten erhalten Sie mit stetiger Aktualisierung unter:

 

https://www.degam.de/files/Inhalte/Degam-Inhalte/Aktuelles/2020/Benefits/Patientenflyer%20Grippe%20oder%20Coronavirus%2028-2-2020.pdf

 

18. Oktober 2019 - Praxisverstärkung

Liebe Patienten,

wir freuen uns, dass Frau Dr. med. Yen-Ying Wu-Brückner, Fachärztin für Innere Medizin, unser Team verstärken wird. Um die Abläufe in der Praxis kennenzulernen, wird sie vorübergehend auch Dr. med. Künast und Dr. med. Brückner bei Behandlungen begleiten. Frau Dr. med. Wu-Brückner ist in Schwalbach aufgewachsen und hat hier ihre gesamte Schulzeit verbracht. Sie hat Ihre Facharztweiterbildung in den Innere Abteilungen und der Notaufnahme der MTK Kliniken in Bad Soden und Hofheim absolviert. Zudem hat sie langjährige Erfahrungen in der Akupunktur gesammelt, u.a. mit Spezialausbildungen in Taiwan. 

 

3. Oktober 2019 - Impfung Gürtelrose (Zoster)

Liebe Patienten, 

ab sofort ist die Impfung gegen Gürtelrose (Herpes Zoster) auch in Hessen als reine Kassenleistung möglich. Eine Impfung kann durchgeführt werden ab dem 60. Lebensjahr, bei Menschen mit chronischen Erkrankungen schon ab dem 50. Lebensjahr. Für weitere Informationen sprechen Sie uns einfach an.

  

27. Dezember 2017 - 

Früherkennung Bauchaortenaneurysma

Liebe Patienten,

ab dem 1.1.2018 gibt es eine neue Vorsorgeuntersuchung: Die Früherkennung zum Bauchaortenaneurysma. Diese gilt für alle gesetzlich versicherten Männer ab 65 Jahren. Bitte sprechen Sie uns an.

Ihr Praxisteam 

 

10. September 2017 - 

Hautkreebsscreening

Der Urlaub ist vorbei, der Sommer geht. Da findet man einen Fleck auf der Haut. war der schon immer da? Gewachsen oder ist der neu? In unserer Praxis beraten wir sie gern. Ebenso bieten wir ein umfassendes Hautkrebsscreening an. Machen Sie einfach einen Termin dafür aus.

Ihr Praxisteam 

 

3. April 2017 - 

Darmkrebs-Früherkennung

Liebe Patienten, seit Anfang April gibt es ein neues Testverfahren zur Früherkennung von Darmkrebs. Der altbekannte "Brieftest" wird abgelöst durch den iFOBT (immunologischer Test) mit erhöhter Sensitivität. Die Handhabung des Tests ist einfach. Mittels kleiner Stechspitze wird etwas Stuhl aufgenommen und in einem Röhrchen zurück zur Praxis gebracht. 

Empfohlen wird eine Darmkrebsfrüherkennung bei Frauen und Männern ab 50 Jahren. Bei weiteren Informationen sprechen Sie uns gerne an.

Ihr Praxisteam

 

1. Oktober 2016 - Praxisnachfolge

Nach vielen Jahren in dieser Praxis verabschiedet sich Herr Wolfgang Reeh in den wohlverdienten Ruhestand und bedankt sich herzlich für das in ihn gesetzte Vertrauen seiner Patienten.

Sein Kassensitz wird übernommen von Dr. med. Torben Brückner. Er wohnt mit seiner Familie direkt in Schwalbach und war zuvor in umliegenden Krankenhäusern der Region tätig und in der Kinderärztlichen Praxis von Frau Dr. Herbst in Schwalbach. Zuletzt arbeitete er als Palliativmediziner im Palliativteam Frankfurt.